Spermidin und Wirkung der Autophagie – Die besten Nahrungsmittel

von Dr. Silvia Nold

Spermidin soll das Leben verlängern und Demenz vorbeugen. Das zumindest lassen erste Hinweise vermuten. Grund dafür ist der Prozess der Autophagie, ein Selbstreinigungsmechanismus der Körperzellen.

Hintergrund

Über die körpereigene Substanz Spermidin wurden in den letzten Jahren viele spannende Forschungsergebnisse veröffentlicht. Es soll das Altern aufhalten, Alzheimer vorbeugen und ein wahrer „Jungbrunnen“ sein. Diese Wirkung beruht auf der Anregung der Autophagie. Dieser Selbstreinigungsmechanismus der Zelle wird auch durch Fasten angeregt. Im Alter wird die Autophagie weniger effektiv. Dadurch kann es zu Ablagerungen in den Zellen und zu verschiedenen Erkrankungen kommen.

Viele dieser Hinweise auf eine Anti-Aging Wirkung stammen allerdings aus Studien mit Würmern oder Fliegen. Doch wie wirkt Spermidin beim Menschen ? Hat es wirklich eine lebensverlängernde Wirkung? Welche Lebensmittel enthalten Spermidin? Und was genau hat die Autophagie damit zu tun?

Was ist Spermidin?

Spermidin ist ein natürlicher Bestandteil unserer Körperzellen. Der Name geht darauf zurück, dass Spermidin in Sperma entdeckt wurde. Heute weiß man jedoch, dass die Substanz in fast allen Körperzellen vorkommt. Und zwar nicht nur bei Menschen, sondern bei allen lebenden Organismen. Spermidin ist chemisch betrachtet ein Polyamin. Das sind Moleküle, die im Zellstoffwechsel entstehen und chemisch Aminosäuren ähneln. Spermidin kann durch die Nahrung aufgenommen werden. Eine weitere Quelle für die Substanz ist beim Menschen der Darm. Dort bilden Bakterien des Mikrobioms das Polyamin.

In der Jugend ist der Spermidingehalt in den Körperzellen noch relativ hoch. Allerdings sinkt er mit zunehmendem Lebensalter. Auf der Grundlage dieser Beobachtung haben verschiedene Forschergruppen untersucht, warum das so ist und welche Wirkung Spermidin in unserem Organismus entfaltet. Die genaue physiologische Funktion ist bis heute jedoch noch nicht vollständig aufgeklärt. Doch Studien zeigen, dass die Gabe von Spermidin bei Modellorganismen wie Mäusen, Hefe, Fliegen und Nematoden die Lebenszeit verlängert. Bei Menschen gibt es Hinweise darauf, dass es Körper und Gehirn vor der Alterung schützen könnte. Wir klären im Folgenden auf, was dahintersteckt.

Wie wirkt Spermidin?

In den letzten Jahren haben sich unzählige Forschergruppen sehr intensiv mit der Wirkung von Spermidin auseinandergesetzt. Studien mit verschiedenen Organismen zeigten oft eine lebensverlängernde Wirkung. Gibt man Spermidin zum Kulturmedium oder Trinkwasser bei Hefe, dem Fadenwurm Caenorhabditis elegans, der Fruchtfliege oder bei Mäusen hinzu, leben die Tiere länger und sind gesünder. Das zeigte der Biochemiker Univ.-Prof. Dr. Frank Madeo aus Graz mit seinem Team in verschiedenen Untersuchungen (1). Diese Wirkung scheint eng mit einem bestimmten Vorgang im Körper zusammenzuhängen: mit der Autophagie.

Autophagie: Körpereigenes Recycling

Die Autophagie (auch Autophagozytose genannt) ist ein Prozess, mit dessen Hilfe Körperzellen nicht mehr gebrauchte, eigene Bestandteile verwerten. In einem Recyclingprozess werden falsch gefaltete Proteine oder veraltete Zellbestandteile zerlegt. Dann werden die Bruchstücke wieder für neue Syntheseprozesse verwendet. Dieser Vorgang ist so wichtig, dass der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi 2016 den Nobelpreis für Medizin für die Aufklärung der Autophagie-Mechanismen erhielt.

Ohsumis Arbeit gebe völlig neue Einblicke in die Art, wie Zellen ihre Bestandteile recyclen, erklärt das Nobelpreis-Komitee die Preisvergabe (2). Das sei die Basis gewesen, um ganz fundamentale physiologische Prozesse besser zu verstehen, zum Beispiel die Reaktion des Körpers auf das Fasten oder die körpereigene Antwort auf Infekte, so das Komitee.

Das Wort Autophagie leitet sich vom griechischen auto (selbst) und phagein (essen) ab. Autophagie bedeutet also: sich selbst essen. Bereits in den 1960er Jahren beobachteten Forscher, dass Zellen ihre eigenen Bestandteile in kleine Membranbläschen einschließen und abbauen können. Ohsumi wies in Hefezellen nach, welche Gene dafür verantwortlich sind und wie genau das Recycling der Zellbestandteile funktioniert.

Zudem konnte er zeigen, dass der Prozess bei fast allen Lebewesen, auch beim Menschen, genauso abläuft. Indem sie nicht mehr benötigte Moleküle und Zellorganellen wiederverwerten, sparen die Zellen Energie und Material. Auch eingedrungene Viren, Bakterien und Fremdproteine können abgebaut werden. Deshalb ist die Autophagie auch ein wichtiger Faktor für die Funktion des Immunsystems.

Die Autophagie wird durch verringerte Nahrungszufuhr wie beim Fasten angeregt. Mehr dazu können Sie weiter unten nachlesen. Auch Spermidin wirkt verstärkend auf die Autophagie, zeigte die Forschergruppe von Professor Frank Madeo (3). Das ist wichtig zum Verständnis der nachfolgend erklärten Wirkung von Spermidin. Denn nicht abgebauter „Zellmüll“ könnte Auslöser altersbedingter Erkrankungen sein, während die Autophagie entscheidend wichtig für reibungslose Zellfunktionen ist.

Der Jungzelleneffekt: Wie wir die Regenerationskraft unseres Organismus aktivieren
  • Slaven Stekovic (Autor)
  • 224 Seiten - 17.02.2018 (Veröffentlichungsdatum) - edition a (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 31.05.2020 / Affiliate Links / Anzeige / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System

Spermidin verstärkt die Autophagie in Körperzellen. Das scheint die Effektivität und Aktivität von Proteinen und Enzymen zu erhöhen und die Funktion zellulärer Organellen (zum Beispiel Mitochondrien) und Herzmuskelzellen zu optimieren (3). Deshalb hängen die Autophagie und damit auch das Spermidin eng mit dem Alterungsprozess zusammen. Je älter wir werden, desto höher ist unser Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Herzinfarkt und Schlaganfall sind hierzulande auf einem unrühmlichen Platz Eins der häufigsten Todesursachen. Prof. Madeo und sein Team fütterten Mäuse mit Spermidin (4). Sie lebten daraufhin nicht nur zehn Prozent länger, sondern zeigten auch weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine bessere Herzfunktion. Zudem konnte ein erhöhter Blutdruck bei Mäusen durch eine Spermidingabe gesenkt werden (5). Ob das auch beim Menschen funktioniert, muss sich jedoch noch zeigen.

Spermidin bei Demenz

Auch vor Altersvergesslichkeit und Demenz könnte Spermidin schützen. Zumindest weisen darauf Versuche mit Fruchtfliegen hin (6). Die Fruchtfliege leidet, genau wie wir Menschen, im Alter oft unter zunehmender Vergesslichkeit. Füttert man die Fruchtfliegen mit Spermidin, steigt die Autophagie-Aktivität messbar. Gleichzeitig verringert sich die Altersvergesslichkeit.

Erste, auf einem Demenz-Kongress vorgestellte Daten zeigen, dass auch beim Menschen möglicherweise eine ähnliche Wirkung auftritt. Die aktuell laufende SmartAge-Studie (7) soll weitere Klarheit bringen. Am NeuroCure Forschungszentrum der Berliner Charité nehmen Menschen zwischen 60 und 90 Jahren, die über ein schlechteres Gedächtnis klagen, einen spermidinreichen Extrakt aus Weizenkeimen ein. Dabei wird vorher, währenddessen und sechs Monate nach Ende der Einnahme die Gedächtnisleistung ermittelt.

Weitere Studien (wieder mit Mäusen) lassen außerdem vermuten, dass Spermidin eine Schutzwirkung gegen bestimmte Krebsarten und Lebererkrankungen haben könnte (8).

Wirkung bei Menschen: Ist Spermidin ein „Jungbrunnen“?

Jeder Mensch möchte gerne bis im hohen Alter fit, vital und gesund bleiben. Allerdings ist Spermidin kein Wundermittel, sondern sicher nur ein Faktor von vielen, die Alterserscheinungen verlangsamen. Begleitend zu anderen Maßnahmen (Sport, gesunder Lebenswandel, ausgewogene Ernährung) ist es aber ein spannender und ganz neu entdeckter Faktor.

2018 wurden Ergebnisse aus österreichischen Ernährungsstudien veröffentlicht (9). Dafür wurden 829 österreichische Teilnehmer über ihre Ernährung befragt. Aus diesen Angaben berechneten die Forscher den Spermidingehalt in der Nahrung (niedrig, mittel oder hoch). Ihr Ergebnis nach einem Beobachtungszeitraum von 20 Jahren: Je mehr Spermidin die befragten Menschen zu sich nahmen, desto länger lebten sie und desto seltener hatten sie kardiovaskuläre Erkrankungen und Krebs. Und zwar unabhängig vom Alter, Geschlecht und anderen Krankheiten.

Ist das nun ein Beweis, dass Spermidin uns vor dem Altern und Tod bewahrt? Viele der spermidinreichen Lebensmittel gelten generell auch als besonders gesund, weil sie ebenfalls reich an Vitaminen, Mineralstoffen oder Ballaststoffen sind. Vielleicht sieht man hier also den generellen Effekt einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. Das heißt aber auch, dass eine Ernährung, die spermidinreich ist, auf jeden Fall gesund ist. So ist es empfehlenswert, die weiter unten aufgeführten Lebensmittel in den Speiseplan aufzunehmen.

Gibt es Nebenwirkungen von Spermidin?

Bisher sind keine Nebenwirkungen von Spermidin bekannt. Allerdings wurden viele Untersuchungen nur im Labor oder an Tieren durchgeführt. In den ersten (wenigen) Untersuchungen an Menschen zeigten Kapseln mit spermidinreichem Weizenkeimextrakt offensichtlich keinerlei Nebenwirkungen (7).

In normalen Mengen, wie Spermidin in der Nahrung vorkommt, sind Nebenwirkungen aber generell sehr unwahrscheinlich. Denn es ist fast überall enthalten, auch in unserem eigenen Körper, und schon seit jeher Bestandteil unserer Ernährung. Inzwischen gibt es außerdem viele Erfahrungen mit Spermidin. In Erfahrungsberichten im Netz tauchen bisher nirgends Informationen zu möglichen Nebenwirkungen auf.

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Wie hängen Fasten, Spermidin und Autophagie zusammen?

Genauso wie das Spermidin hängt auch das Fasten eng mit der Autophagie (dem zellulären Recycling) zusammen.

Auch Fasten induziert die Autophagie

Evolutionär hat sich der Mensch, wie jedes Tier, an Zeiten des Mangels angepasst. Verschiedene Prozesse kommen verstärkt in Gang, wenn Menschen weniger essen oder fasten. Dazu gehört auch die Autophagie. Besonders gut untersucht ist dieser Effekt für das Intervallfasten (intermittierende Fasten) und Scheinfasten (10). Beim Intervallfasten wird nur über einen kurzen Zeitraum (zum Beispiel 16 oder 24 Stunden) auf Nahrung verzichtet.

Beim Scheinfasten verzehrt man zwei bis 21 Tage lang eine stark kalorienreduzierte Diät. Experten vermuten, dass die positiven Effekte des Fastens vor allem auf der Anregung der Autophagie-Prozesse im Körper beruhen. Das kann die Ursache dafür sein, dass Menschen, die regelmäßig fasten, länger leben (11).

Der Effekt von Spermidin ähnelt dem des Fastens

Wenn Wissenschaftler von der Wirkung des Spermidins sprechen, nennen sie die Substanz oft ein „caloric restriction mimetic“. So heißen Substanzen, die die Wirkung einer Kalorienrestriktion nachahmen. Spermidin wirkt also ähnlich, wie es Fasten oder eine geringe Kalorienaufnahme tun.

Das heißt also für Sie: Wenn Sie den Prozess der Autophagie in Ihrem Körper anregen möchten, haben Sie mehr als nur eine einzige Möglichkeit. Neben dem Verzehr spermidinreicher Nahrung kann auch Fasten dazu beitragen. Beides lässt sich natürlich auch kombinieren. Gerade das intermittierende Fasten lässt sich relativ leicht in den Alltag integrieren und ist auch für Menschen durchführbar, die keine mehrtägigen Heilfastenkuren machen möchten.

Wo ist Spermidin enthalten?

Spermidin ist in den Zellen fast aller Lebewesen enthalten. Deshalb findet man es auch in vielen Nahrungsmitteln. Allerdings sind die Konzentrationen in verschiedenen Lebensmitteln sehr unterschiedlich.

Lebensmittel: Die besten Spermidin-Quellen

Spermidin ist in zahlreichen, vor allem pflanzlichen Lebensmitteln in höheren Konzentrationen enthalten. In verschiedenen Veröffentlichungen (13) findet man inzwischen Lebensmitteltabellen mit ihrem Spermidingehalt. Die folgenden Nahrungsmittel sind besonders reich an Spermidin:

Weizenkeime

Weizenkeime sind der wohl wertvollste Teil des Weizenkorns. Bei der Mehlproduktion werden sie jedoch abgetrennt, weil sie viel Öl enthalten. Dadurch würde das Mehl schnell ranzig werden. Diese abgetrennten Weizenkeime kann man in Biomärkten oder gut sortierten Supermärkten kaufen. Weizenkeime enthalten den mit Abstand höchsten, bisher gemessenen Wert an Spermidin. Außerdem enthalten Weizenkeime wichtige B-Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien wie Vitamin E. Also noch ein Grund mehr, sie in die tägliche Ernährung mit aufzunehmen.

So können Sie Weizenkeime konsumieren: Weizenkeime lassen sich direkt roh verwenden, zum Beispiel zum Frühstück in Müsli, Frühstücksquark, Porridge oder Brei. Sie sind auch lecker als Zutat in selbstgebackenem Brot, in Smoothies oder über Salate gestreut. Zudem können Sie als Salatöl natives Weizenkeimöl verwenden. Wenn man keinen Weizen verträgt, kann man alternativ auch Reiskleie verwenden. Reiskleie enthält ebenfalls reichlich Spermidin, allerdings nur rund ein Viertel so viel wie die Weizenkeime.

Sojabohnen

Sojabohnen und daraus gewonnene Produkte wie Tofu enthalten reichlich Spermidin. Besonders gut geeignete Spermidinquellen sind fermentierte Sojaprodukte wie Miso und Tempeh.

Reifer Käse

Verschiedene Käsesorten enthielten unterschiedlich viel Spermidin. Grundsätzlich gilt: Je reifer der Käse, desto mehr Polyamine, zu denen Spermidin gehört, sind enthalten. Unter den untersuchten Käsesorten wies reifer Cheddar (1 Jahr gereift) den höchsten Spermidingehalt auf.

Kürbiskerne und Nüsse

Ein echter Geheimtipp sind auch Kürbiskerne und Kürbiskernöl. Hier sollten Sie am besten regionale Produkte in Bioqualität verwenden. Außerdem ist Spermidin in Walnüssen, Pinienkernen und vielen Nüssen und Saaten enthalten.

Weitere gute Quellen für Spermidin

Es gibt noch einige weitere Lebensmittel, die empfehlenswert sind, wenn Sie Ihre Spermidinaufnahme erhöhen wollen. Dazu gehören alle Vollkornprodukte, Pilze und Hühnerleber. Die Gemüsesorten mit dem höchsten Gehalt sind Erbsen, Sellerie und verschiedene Kohlgewächse (zum Beispiel Blumenkohl, Brokkoli). Die Konzentration in Obst scheint generell geringer zu sein als in Gemüse und Vollkornprodukten. Am höchsten war der gemessene Gehalt in Melone, Mango und Grapefruit.

Sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Es reicht vermutlich völlig aus, die oben genannten Nahrungsmittel häufiger zu essen. So landet man relativ einfach bei einer Zufuhr von mehr als 80 µmol Spermidin pro Tag. Das ist die Menge, die sich in der oben beschriebenen Bevölkerungsstudie als positiv für die Lebenserwartung und Herzgesundheit gezeigt hat (9).

Wenn Sie allerdings keine der oben genannten Lebensmittel regelmäßig oder gerne essen, dann kann ein natürlicher Extrakt aus Weizenkeimen eine gute Möglichkeit zur Erhöhung der Spermidinzufuhr sein. Das gilt im Besonderen für ältere Menschen, da der Spermidingehalt im Körper mit dem Alter absinkt und Spermidin wie bereits erwähnt gegen Altersvergesslichkeit und Demenz helfen könnte. Man sollte solche Mittel mit Spermidin am besten in der Apotheke kaufen oder bei Online-Bestellungen einen seriösen Hersteller* wählen, um ein sicheres, kontrolliertes und wirksames Produkt zu bekommen.

Durch unsere Recherchen sind wir sehr schnell auf ein österreichisches Präparat namens spermidineLIFE® gestoßen, welches an der Karl-Franzens-Universität Graz durch jahrelange Forschung entwickelt wurde. Mit einem speziellen Extraktionsverfahren wird das Spermidin aus Weizenkeimen gewonnen. Die Wirksamkeit und ein garantierter Spermidingehalt des Präparates werden laufend kontrolliert.

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Literatur zu Spermidin, Autophagie und Anti-Aging

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Quellenangaben

  1. Madeo F, et al. Spermidine in health and disease. Science. 2018 Jan 26;359(6374).
  2. Pressemitteilung bei nobelprize.org zum Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2016 (englische Sprache).
  3. Eisenberg T, et al. Induction of autophagy by spermidine promotes longevity. Nat Cell Biol. 2009 Nov;11(11):1305-14.
  4. Eisenberg T, et al. Cardioprotection and lifespan extension by the natural polyamine spermidine. Nat Med. 2016 Dec;22(12):1428-1438.
  5. Eisenberg T, et al. Dietary spermidine for lowering high blood pressure. Autophagy. 2017 Apr 3;13(4):767-769.
  6. Gupta VK, et al. Restoring polyamines protects from age-induced memory impairment in an autophagy-dependent manner. Nat Neurosci. 2013 Oct;16(10):1453-60. doi: 10.1038/nn.3512. Epub 2013 Sep 1.
  7. Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. “Gehirngesunde” Ernährung: wie Essen vor Demenz schützen kann.
  8. Yue F, et al. Spermidine Prolongs Lifespan and Prevents Liver Fibrosis and Hepatocellular Carcinoma by Activating MAP1S-Mediated Autophagy. Cancer Res. 2017 Jun 1;77(11):2938-2951.
  9. Kiechl S, et al. Higher spermidine intake is linked to lower mortality: a prospective population-based study. Am J Clin Nutr. 2018 Aug 1;108(2):371-380.
  10. Mattson MP, et al. Impact of intermittent fasting on health and disease processes. Ageing Res Rev. 2017 Oct;39:46-58.
  11. Bagherniya M, et al. The effect of fasting or calorie restriction on autophagy induction: A review of the literature. Ageing Res Rev. 2018 Nov;47:183-197.
  12. Atiya Ali M, et al. Polyamines in foods: development of a food database. Food Nutr Res. 2011 Jan 14;55.
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Bildquellen

  • Spermidin Nahrungsergänzung: TLL The Longevity Labs GmbH
  • Spermidin Wirkung: StudioMolekuul | Shutterstock.com
Dr. Silvia Nold

Dr. Silvia Nold ist promovierte Biologin und hat eine abgeschlossene Ausbildung als pharmazeutisch-technische Assistentin mit Schwerpunkt Ernährungslehre. Sie war mehrere Jahre in der medizinischen Diagnostik tätig. Dr. Nold schreibt für Lanaprinzip Publishing e.U. über Themen der Biologie, Medizin und Ernährung.

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