Leberentgiftung und Darmreinigung – Die 21-Tage-Kur mit Videoanleitung

Dies ist eine Anleitung, wie man eine gesunde und sanfte Darmreinigung und Leberentgiftung in den Alltag integrieren kann. Mein bewährtes Konzept einer 3-wöchigen Kur beinhaltet drei Phasen, nämlich die milde Ausleitung, die effektive Entsäuerung und die Aufbauphase.

Dabei ist die Ernährung, also die Auswahl entgiftender und leberunterstützender Lebensmittel und Kräuter die zentrale Säule der Kur. Begleitend werden Maßnahmen durchgeführt, die Darm und Leber in jeder Phase unterstützen.

Wieso entgiften?

Ziel dieser Kur ist es, unser körpereigenes Entgiftungssystem anzukurbeln, zu optimieren und zu reparieren. Dabei ist der Fokus auf der Darm- und Leberreinigung, weil wir dadurch wirklich an die Wurzel des Stoffwechsels gehen, sozusagen vom Zentrum heraus den Organismus revitalisieren. Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungs- und Stoffwechselorgan und alles, was über den Darm ins Blut aufgenommen wird, muss als aller erstes durch die Leber von Schadstoffen befreit werden. Je mehr Schadstoffe und Toxine aus dem Darm ins Blut gelangen, umso mehr Arbeit hat die Leber. Diese beiden Organe sind also eng miteinander verbunden.

Wir sind heutzutage mit vielen problematischen Umwelteinflüssen konfrontiert und unsere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können zusätzlich belastend sein. Grundsätzlich bewegen wir uns zu wenig und essen zu viel, essen zu oft und häufig das Falsche. Vor allem industriell verarbeitete Nahrung, Zucker und die Unmengen an tierischen Produkten setzen unserem Körper zu.

Viele Menschen klagen über Symptome eines überlasteten Organismus wie z.B.

Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, den Körper (und auch die Seele) von Zeit zu Zeit etwas zu entlasten und dafür habe ich diese Entgiftungskur entwickelt.

Effekte einer Entgiftungskur

Nach so einer Kur berichten Menschen von folgenden Veränderungen:

  • Verbesserte Leistungsfähigkeit, verminderte Müdigkeit, mehr Vitalität, bessere Konzentration, mehr Klarheit und mehr Energie
  • Der Stoffwechsel wird aktiviert – dies führt zu besseren Blut- und Entzündungswerten und fördert außerdem den Fettabbau.
  • Hautbild und Bindegewebe verbessern sich.
  • Verdauungsbeschwerden können gelindert werden oder ganz verschwinden. Die Darmflora wird reguliert, die Darmschleimhaut regeneriert und die Vitalstoffaufnahme verbessert. Durch einen gesunden Darm stärkt man auch das Immunsystem.

Videoanleitung zur 21-Tage Leberreinung und Entgiftungskur

Leberentgiftung und Darmreinigung - 21 Tage Kur Anleitung für deine Gesundheit

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Verlauf der Darm- und Leberkur

Die Kur ist wie gesagt in drei Abschnitte von jeweils einer Woche gegliedert: In der ersten Woche wird sanft ausgeleitet, die zweite Woche ist das Kernstück der Kur und sozusagen die „extremste“ Phase, die dem Basenfasten sehr ähnelt und eine gründliche Entsäuerung bewirkt, und die dritte Woche widmet sich einem gesunden und stärkenden Aufbau mit Augenmerk auf pflanzliche Proteine.

Die erste Woche

Was wir weglassen:

In der ersten Woche wird sanft ausgeleitet, wir lassen tierische Produkte, also Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte weg. Ausnahmen wären kleine Mengen fermentierter Milchprodukte wie Buttermilch oder Molke. Also wer mag, darf eine Portion davon (200 g) am Tag zu sich nehmen, weil diese Produkte auch positive Eigenschaften v.a. für die Darmflora mitbringen, vorausgesetzt, man verträgt sie. Ein absolutes No-Go während der Kur sind weißer Zucker, Süßigkeiten, Alkohol und Fertigprodukte.

Was den Kaffee angeht, sehe ich das nicht so streng, wie das in der Vergangenheit bei solchen Kuren gehandhabt wurde. Denn gerade für die Leber hat sich Kaffee ohne Tiermilch und Zucker durchaus als sehr vorteilhaft herausgestellt. Es ist also bei meiner Leber-Darm-Kur erlaubt, ein bis zwei Tassen Bio-Kaffee (gerne mit einem Schuss Pflanzenmilch) am Tag zu trinken, wenn das jemand möchte.

Was wir essen:

Was also bleibt, ist eine pflanzenbasierte vollwertige Ernährung mit natürlichen, ballaststoffreichen Lebensmitteln für unsere Darmbakterien, hochwertige Öle und natürlich spezielle Gewürze und Kräuter mit Bitterstoffen für die Leber. Am besten kauft man Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft, denn die Pestizide der konventionellen Landwirtschaft dürfen im Öko-Landbau nicht verwendet werden.

Lebensmittel in der 1. Kurwoche

  • Gemüse aller Art, vor allem dunkelgrünes Blattgemüse wie z.B. Feldsalat, Spinat, Mangold usw. Es ist reich an Chlorophyll, das eine sehr stark entgiftende Wirkung hat. Auch Kohlgemüse ist, sofern man es gut verträgt, ein ideales Entgiftungsgemüse, vor allem unterstützt es die Leber. Zu den Kohlgemüsesorten gehören z.B. Brokkoli, Karfiol (Blumenkohl), Kohlsprossen (Rosenkohl), Grünkohl usw.
  • Getreide ist ebenfalls erlaubt. Vor allem Haferflocken, Roggenbrot und Gerste enthalten spezielle lösliche Ballaststoffe, die unsere guten Darmbakterien füttern. Vollkornnudeln, Vollkornreis und Kartoffeln kannst du auch essen. Hierzu habe ich einen besonderen Tipp: Lass diese Lebensmittel nach dem Kochen komplett auskühlen, und erwärme sie dann vor dem Essen wieder (außer du isst sie kalt als Nudel- oder Kartoffelsalat, Maki oder Sushi). Beim Auskühlen entsteht nämlich die sogenannte Resistente Stärke, die unverdaut bis in den Dickdarm gelangt und dort ebenfalls den guten Bakterien als Nahrung dient.
  • Diese besonderen Ballaststoffe, die die gesundheitsfördernden Darmbakterien stärken, nennt man Präbiotika. Und weitere präbiotische Lebensmittel sind: Topinambur, Pastinaken, Spargel, Chicorée, Champignons, Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, grüne Bananen, Schwarzwurzeln, Artischocken, und wie schon erwähnt Hafer, Roggen und Gerste.
  • Es gibt auch ein präbiotisches Süßungsmittel, den Yaconsirup, der während der Darm- und Leberreinigung erlaubt bzw. in kleinen Mengen sogar empfohlen wird. Er enthält besondere Ballaststoffe (sog. Fructooligosaccharide), die am Aufbau einer gesunden Darmflora mitwirken. Auch hochwertiger Honig wirkt präbiotisch und ist in kleinen Mengen ebenfalls erlaubt.
  • Hülsenfrüchte, also z.B. Bohnen und Linsen zählen ebenfalls zu den präbiotischen Lebensmitteln. Damit sie nicht zu Blähungen und Unwohlsein führen, muss man sie richtig zubereiten: Über Nacht einweichen, Einweichwasser weggießen, mit blähungswidrigen und verdauungsfördernden Gewürzen würzen (Koriander, Fenchel, Lorbeer, Kümmel uvm.), nur kleine Mengen essen und sehr gut kauen, was übrigens eine wichtige Essregel während der gesamten Kur ist (und optimalerweise darüber hinaus).
  • Sprossen – vor allem Rettich-, Radieschen- und Brokkolisprossen enthalten Senfölglykoside, die sehr gut die körpereigene Entgiftung und Reinigung fördern. Ich habe einen Beitrag inkl. Video zum Sprossenziehen.
  • Artischocken schützten die Leber vor Schäden oxidativer Art und regen den Gallenfluss an. Man bekommt sie nur selten frisch, daher ist es ein vertretbarer Kompromiss, sie im Glas zu kaufen, aber im Eigensaft, nicht in Öl.
  • Leinsamen ist ein wahres Superfood. Einerseits wegen der entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren und andererseits, weil er große Mengen Schleim bildet, der Balsam für die Darmschleimhaut ist.
  • Nüsse und Saaten wie Walnüsse, Mandeln, Paranüsse, Kürbiskerne, Sesamsamen, Hanfsamen usw. liefern wertvolle Fettsäuren und zusammen mit Trockenfrüchten wie Datteln, Feigen oder Rosinen sind sie ein wirklich köstlicher und gesunder Süßigkeitenersatz. Nur mit der Menge nicht übertreiben… eine Handvoll ist genug.
  • Was Obstsäfte angeht, sollte man sich bei dieser Kur und generell eher zurückhalten, denn zu viel Fruktose kann die Leber ziemlich fordern. Nicht selten ist Fruktose ein Mittäter in Sachen nicht-alkoholischer Fettleber, vor allem in Form von Fruktosesirup in Süßigkeiten und Fertigprodukten aber auch in Form von zu vielen Fruchtsäften. Was aber durchaus erlaubt ist, sind in Maßen genossene ganze Früchte. Hier ist die Fruktose nicht gefährlich, denn die im Obst enthaltenen Ballaststoffe, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe sorgen für eine gesunde Balance. Vor allem Beeren, wie Heidelbeeren, Himbeeren, Ribisel, Brombeeren, Erdbeeren sind sehr zu empfehlen. Sie enthalten vergleichsweise wenig Fruktose und liefern viele Antioxidantien, die u. a. das Darm- und Lebergewebe vor freien Radikalen schützen.
  • Rohes Sauerkraut, Kimchi und anderes fermentiertes Gemüse sind sogenannte probiotische Lebensmittel. Sie liefern dem Darm aktive Bakterienstämme, die sich für einen gesunden Aufbau der Darmflora einsetzen. Man bekommt vor allem im Herbst am Bauernmarkt rohes, also nicht pasteurisiertes Sauerkraut, oder man macht es selbst. Wie das geht, kannst du auch in unserem Artikel zum Gemüse selbst fermentieren nachlesen. Ich selbst vertrage Sauerkraut nicht optimal, daher greife ich von Zeit zu Zeit auf Probiotika aus der Apotheke zurück.
  • Kräuter und Gewürze kannst du im Grunde alle verwenden, vorausgesetzt es sind natürliche und keine künstlichen Geschmacksverstärker, versteht sich. Oregano, Basilikum, Majoran, Rosmarin, Thymian, Petersilie, Chili, Koriander, Kurkuma, Muskat, Pfeffer, Ingwer usw. Kräuter und Gewürze sind randvoll mit Antioxidantien und schützen unsere Zellen vor Schäden.
  • Ganz besonders hervorheben muss man allerdings Kurkuma und Ingwer. Die sollten in keiner Detoxkur fehlen. Sie fördern den Gallenfluss, wirken entzündungshemmend, leberschützend und antioxidativ.
  • Auch Knoblauch ist ein wunderbares Gewürz, ich habe ihn schon unter den präbiotischen Lebensmitteln erwähnt. Er soll sogar die Einlagerung von Schwermetallen im Gewebe blockieren (sogar im Gehirn).
  • Eine chilireiche Ernährung soll die Leberwerte verbessern und bei der Rückbildung einer Fettleber helfen.
  • Olivenöl soll DAS Fett während dieser Kur sein, sowohl kalt über Salat, über Gemüse, über Nudeln usw. als auch zum leichten Anbraten. Olivenöl schützt die Leber vor oxidativen Stress und kann deswegen während der Kur großzügig verwendet werden. Zusätzlich rate ich zu Leinöl, Kürbiskernöl und Hanföl.
  • Wie sieht es mit Salz aus? Wir verwenden während der Kur und auch sonst ausschließlich Natursalz, ohne Rieselhilfen, Entfeuchtungsmitteln und synthetische Jodbeimengung. Für die Jodversorgung gibt es Natursalz, das mit Algen angereichert ist, oder man isst einfach hin und wieder ein Algengericht, z.B. Maki oder man gibt etwas Algen aus dem Bioladen in die Gemüsesuppe. Man kann auch Spirulina- oder Chlorella-Algen als Nahungsergänzungsmittel nehmen. Jedenfalls empfehlen wir nicht das raffinierte Tafelsalz als Jodquelle. Natursalz ist während der Kur also erlaubt, allerdings wird es sparsam angewendet.
  • Getrunken wird hauptsächlich zwischen den Mahlzeiten und zwar Wasser und bestimmte Kräutertees, die ich weiter unten noch genau anführe. Vor allem in den ersten beiden Wochen soll die Trinkmenge etwas erhöht werden. Bei normaler Aktivität reichen 2-3 Liter. Viel mehr sollte man nicht trinken, denn durch zu viel Wasser können Mineralstoffe ausgespült werden. Wenn man sehr viel Sport macht, ist es natürlich wichtig, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. In diesem Fall ist die Trinkmenge anzupassen.

Rezepte und Begleitung während der Kur

Matthias und ich haben ein begleitendes Programm zur Darm- und Leberkur (*) mit vielen Videos über die ganzen drei Wochen gemacht. Es ist auch ein Rezepte-Booklet dabei, in dem ich für jeden Tag der Kur Frühstück, Mittag- und Abendessen – also 63 Detox-Rezepte + 30 zusätzliche Rezepte – zusammengestellt habe. Auch viele Ernährungstipps wie z.B. gesunde Zuckeralternativen findest du darin.

In den Videos sprechen wir auch über viele Themen der Seelenhygiene, was ja Matthias‘ Spezialität ist. Dieses Programm ist als schöne Ergänzung und Vertiefung der Kur gedacht. Wer unser 7-Tage-Fastenprogramm kennt, weiß mit wieviel Freude und Herzblut wir unsere Programme machen.

Mengen und Abstände zw. den Mahlzeiten

Neben der Auswahl der Lebensmittel sind aber noch 3 weitere Faktoren beim Essen zu beachten:

  • Während der gesamten Kur wird die Kalorienmenge reduziert sein. Denn eine Kalorienreduktion alleine führt schon zu Reinigungsprozessen im Körper und diesen Effekt nehmen wir natürlich mit. In der ersten Woche ist die Kalorienobermenge bei etwa 1500 kcal. In der zweiten Woche bei 1100 kcal und in der dritten Woche bei 1700 kcal. Das sind lediglich Richtwerte, die nicht exakt eingehalten werden müssen. Wenn du die Portionsgrößen schlecht einschätzen kannst, ist eine Kalorientabelle und eine Küchenwaage zu empfehlen, um die Lebensmittelmengen zu eruieren. In meinem Rezepte-Booklet sind die Gerichte bereits darauf abgestimmt.
  • Die Abstände zwischen den Mahlzeiten sollen mindestens 4-5 Stunden betragen und über Nacht essen wir mindestens 14 Stunden nicht. Es ist also eine milde Form des Intervallfastens integriert. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob 2 oder 3 Mal am Tag gegessen wird.
  • In Ruhe essen und sehr gut kauen. Das kling erstmal banal, hat aber große Auswirkungen darauf, wie die Nahrung verdaut und vertragen wird.

Zusätzliche Maßnahmen zur Entgiftung (ab der 1. Woche)

1. Entschlackungs- und Lebertees mit Löwenzahn, Mariendistel, Brennnessel, Birkenblätter, Curcuma, Tausenguldenkraut, Grüntee usw.

Für diese Kur (während der ganzen drei Wochen) empfehle ich drei Teesorten, die du dir in der Apotheke holen kannst:

  • Dr. Kottas Detox-Tee (*) (Brennnessel, Koriander, Curcuma, Mariendistel, Löwenzahnwurzel, Grüntee, schwarzer Pfeffer). Diesen belebenden Tee trinken wir am Morgen und über den ganzen Tag bis zum Nachmittag. Ab 16.00 Uhr sollte er wegen der belebenden Wirkung des enthaltenen Grüntees nicht mehr getrunken werden, denn bei empfindlichen Menschen könnte es zu Einschlafschwierigkeiten kommen.
  • Dr. Kottas Leber-Gallen-Tee (*) (Tausendguldenkraut, Löwenzahnwurzel, Kamille, Pfefferminze). Dieser Tee enthält sehr viele Bitterstoffe und regt die Verdauungssäfte und die Arbeit der Leber an. Wir trinken davon jeweils eine kleine Tasse (ca. 150-200 ml) direkt nach den Mahlzeiten. Toller Nebeneffekt: Bitterstoffe zügeln die Lust auf Süßes.
  • Dr. Kottas Basentee (*) (basische Mineralienmischung, Holunderblüten, Eibischwurzel, Süßholzwurzel). Von diesem Tee trinken wir 2 Tasse am Abend. Er wirkt harmonisierend auf den Säure-Basen-Haushalt und hilft überschüssige Säuren zu neutralisieren.

Diese Tees trinken wir die gesamten drei Wochen. Wer etwas Abwechslung möchte, kann auch mal einen Gemüsetee probieren, z.B. die Vegi Sue Detox-Tasse (*) von Dr. Kottas. Da ist viel Curcuma drin – das Detoxgewürz schlechthin.

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2. Fermentierte Kräuterextrakte mit effektiven Mikroorganismen zur Reinigung des Darms

Ein solches Elixier hilft, Giftstoffe oder sogenannte Schlacken aus dem Darm abzutransportieren. Hier schwöre ich auf MicroSan (*) vom Institut Allergosan. Es enthält 24 verschiedene Kräuterextrakte und 31 effektive Mikroorganismen. Man beginnt damit am ersten Tag der Kur und nimmt täglich einen Messbecher (30 ml) eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit ein. Eine Flasche reicht für etwa einen Monat, also auch etwas über die Kur hinaus.

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3. Feucht-warme Wickel für die Leber

Regelmäßige Leberwickel unterstützen die Durchblutung und Entgiftungsarbeit der Leber ganz wunderbar und auf angenehme Weise. Dafür muss man eine Wärmeflasche und Handtücher zu Hause haben. Hier findest du eine genaue Anleitung inkl. Video.

4. Einlauf zur Dickdarmreinigung und Leberregeneration

Eine sehr effektive Reinigungsmaßnahme ist der Darm-Einlauf. Und zwar vor allem für die Phase der Ausleitung, also in der ersten Woche, empfehle ich mindestens alle zwei Tage einen Einlauf zu machen. Damit habe ich nur die besten Erfahrungen gemacht, was die Reinigung und Regeneration des Darms angeht.

Der Einlauf ist ein altes Hausmittel für vielerlei Beschwerden. Vor allem bei Entgiftungsnebenwirkungen am Beginn einer Detox- oder Fastenkur ist er die Erste-Hilfe-Maßnahme schlechthin. Er hilft z.B. hervorragend gegen Kopfschmerzen. Auch die Leber profitiert durch den Einlauf, und zwar vor allem, wenn man eine Tasse Kaffee in das Einlaufwasser gibt. Der Kaffee-Einlauf ist ein sehr potentes Leber-Mittel und wird in der Naturheilkunde z.B. bei der Therapie von Fettleber begleitend eingesetzt.

Wichtig ist nur, dass man einen richtigen Einlauf macht, also nicht mit einer kleinen Klistiertube aus der Apotheke. So etwas ist für Fasten- und Detoxkuren ungeeignet. Man braucht einen richtigen Einlaufbecher (1-2 Liter) mit Schlauch. Mit so etwas kann man tatsächlich den gesamten Dickdarm reinigen. In unserem begleitenden Webinar erkläre und zeige ich ganz genau, wie man so einen Einlauf ganz einfach durchführt.

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5. Bewegung für den beschleunigten Abtransport von Giftstoffen

Die Lymphflüssigkeit transportiert Giftstoffe ab und hat dabei keine eigene Pumpe, so wie das Blut. Um sich weiterzubewegen ist die Lymphe auf Muskelbewegung angewiesen. Dies ist aber nur einer von vielen wichtigen Gründen, warum Bewegung beim Entgiften unverzichtbar ist.

Durch körperliche Aktivität atmen wir tiefer und schneller, dadurch kann die Lunge über einen beschleunigten Gasaustausch effizienter entgiften. Die bessere Sauerstoffversorgung kommt der Fettverbrennung zugute, und dass Bewegung ganz allgemein den Stoffwechsel ankurbelt, verhindert einen JoJo-Effekt danach. Sport kurbelt außerdem, so wie das Fasten oder die Kalorienreduktion auch, die Autophagie an. Das ist ein sehr wichtiger Selbstreinigungsprozess unserer Zellen, der uns vor Krankheit schützt.

In den meisten Fällen muss man auch kein Geld ausgeben, um sich zu bewegen. Ein flotter Spaziergang kostet z.B. nichts.

Tipp: Um die Entgiftung über die Lymphe zusätzlich zu unterstützen, eignen sich selbst durchgeführte Trockenbürstenmassagen oder Lymphdrainagen bei der Masseurin.

Die zweite Woche

Was wir weglassen:

In der zweiten Woche wird all das weggelassen, was auch schon in der ersten Woche tabu war. Zusätzlich verzichten wir auch auf Getreide und Hülsenfrüchte, denn diese sind sogenannte Säurebildner – wenn auch gesunde – aber diese Woche haben wir fast ausschließlich basische Lebensmittel am Speiseplan.

Lebensmittel in der 2. Kurwoche

In der zweiten Woche wird also weitestgehend basisch gegessen. Das ist sozusagen die strengste Phase der Kur. Auf dem Speiseplan steht hauptsächlich Gemüse in allen Varianten – vor allem auch die präbiotischen Sorten, die die guten Darmbakterien füttern (siehe oben). Es sind auch Kartoffeln erlaubt, Salate, Sprossen, Mandeln, frische Walnüsse, hochwertige Öle (v.a. Olivenöl, aber auch Leinöl, Walnussöl, Hanföl) und etwas Obst, vor allem Beeren.

Zusätzliche Maßnahmen zur Entgiftung (2. Woche)

Wir trinken weiter die Kräutertees und nehmen das Mikrosan. Auch Leberwickel und Bewegung sollen mindestens jeden zweiten Tag weiter gemacht werden. Einläufe sind ab dieser Woche nur noch nach Bedarf, also z.B. bei Kopfschmerzen oder trägem Stuhlgang durchzuführen.

Was dazu kommt, sind Basenkapseln, bestehend aus einer Mineralien-Kräutermischung, die zur gezielten Entsäuerung und Bindung von Giftstoffen beitragen. Frage in der Apotheke nach metacare® BASIC 3 (*), damit haben wir die besten Erfahrungen. Wir nehmen drei Stück direkt vor dem Zubettgehen mit etwas Wasser ein. Gerade in der Nacht arbeitet unser Körper am Abbau von Säuren und Problemstoffen.

Tipp: Diese Kapseln eignen sich auch abseits der Kur sehr gut, wenn man einen sehr säurelastigen Tag hinter sich hat, z.B. viele tierische Produkte gegessen, Alkohol getrunken oder stressige Situationen erlebt hat. Ja, auch psychischer Stress kann zu einer übermäßigen Säurebildung führen.

Die dritte Woche

Lebensmittel in der 3. Kurwoche

In der dritten Woche beginnen wir mit dem Aufbau und nehmen wieder Getreideprodukte wie ein gutes Roggenbrot, Vollkornreis, Vollkornnudeln usw. dazu. Auch Hülsenfrüchte und weitere pflanzliche Eiweißquellen nehmen wir wieder in den Speiseplan auf. Die Basis ist die gleiche wie in der ersten Woche, allerdings ist jetzt die vermehrte Zufuhr von pflanzlichen Eiweißquellen wie z.B. Linsen, Bohnen, Quinoa, Nüsse, Saaten, Sprossen usw. wichtig. Ich verwende sehr gerne Lupinenprotein ergänzend in Smoothies, im Müsli oder Joghurt. Wer mag, kann jetzt auch fermentierte Milchprodukte wie Buttermilch, Joghurt usw. dazu nehmen.

Um unser Darm-Mikrobiom (Darmflora) nun ganz gezielt aufzubauen, kommt ab jetzt das Probiotikum OMNi-BiOTiC® 6 (*) mit seinen hochaktiven Leitkeimstämmen dazu. Das nimmt man ein- bis zweimal am Tag auf nüchternen Magen in Wasser eingerührt. Keine Sorge, diese Bakterienstämme sind magensäureresistent und kommen erwiesenermaßen reichlich im Darm an. Dieses Probiotikum wie auch das MikroSan und die Basenkapseln werden nach der Kur einfach weiter eingenommen, bis alles leer ist.

Probleme mit dem Darm? Reinige und saniere deinen Darm mit dieser Anleitung!

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Tagesablauf mit Rezeptbeispielen

Ich möchte dir einen exemplarischen Tagesablauf für die Kur vorstellen. Den muss man nicht genauso umsetzen, sondern darf mit den Anwendungen und den Mahlzeiten durchaus etwas flexibel sein. Matthias und ich arbeiten ja von zu Hause aus, daher ist für jemanden, der auswärts arbeitet, nicht jede Maßnahme täglich eins zu eins umzusetzen. Aber Maßnahmen wie Leberwickel kann man auch abends im Bett machen – das fördert sogar den Schlaf. Wann für dich die beste Zeit für Sport ist, kann ich natürlich nicht wissen, aber du solltest mindestens jeden zweiten Tag für eine Stunde deinen Körper bewegen, so dass du außer Atem kommst.

Unser persönlicher Ablauf:

In der Früh

  • Noch im Bett: Trockenbürstenmassage zur Anregung der Durchblutung und allgemeinen Aktivierung.
  • Nach dem Aufstehen: Zähneputzen – Zunge reinigen – bei Bedarf Ölziehen.
  • Danach 30 ml vom MikroSan mit etwas Wasser verdünnt einnehmen. Anschließend eine große Tasse Detox-Tee trinken (2 Teebeutel Dr. Kottas Detox-Tee mit 400 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen).
  • Frühstück: Wenn du frühstückst, wäre es ideal, damit mindestens eine viertel Stunde zu warten, nachdem du den Tee getrunken hast. Der Magen soll nämlich nicht voll mit Flüssigkeit sein, wenn die Nahrung kommt, denn das würde die Verdauungssäfte verdünnen. Das MikroSan sollte ca. eine halbe Stunde vor dem Essen genommen werden. Wenn du in der Früh nicht so viel Zeit hast, kannst du es auch vor dem Mittagessen nehmen. Einfach ein kleines Fläschchen besorgen, in das du das MikroSan für unterwegs abfüllen kannst. Du kannst das MikroSan übrigens auch einnehmen, ohne dass du eine halbe Stunde danach etwas isst. Es soll einfach nur auf nüchternen Magen genommen werden.
  • Bei morgendlichem Zeitmangel kannst du als Frühstück auch einen schnellen Smoothie zubereiten und zur Arbeit mitnehmen. Ansonsten esse ich gerne Roggenbrot mit Tomaten, Gurken, Schnittlauch und Olivenöl (ausgenommen in der 2. Woche, denn da soll es ja basisch sein).

Frühstücksbeispiele (für die 1. und 3. Woche)

Dinkelbrötchen mit Gurken-Avocado-Aufstrich

Für die Dinkelbrötchen (6 Brötchen, wobei 2 Brötchen für das Frühstück reichen):

  • 200 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 120 ml Bier (der Alkohol verflüchtigt sich größtenteils beim Backen)
  • 1 TL Brotgewürz, geschrotet oder gemörsert, z.B. Kümmel- und Fenchelsamen
  • ¼ TL Natursalz
  • Sesam zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten (außer Sesam) zu einem Teig verarbeiten, mit einem großen Löffel 6 Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit Sesam bestreuen.
  2. Das Blech in den kalten Backofen schieben und diesen nun auf 180 °C Umluft einschalten. Nachdem die volle Hitze erreicht ist, die Brötchen noch weitere 15 Minuten backen.

Für den Aufstrich (2 Portionen):

  • 1 vollreife Avocado
  • ½ kleine Zwiebel – sehr fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe – sehr fein gehackt oder durch die Knoblauchpresse gedrückt
  • 100 g Gurke – sehr fein gewürfelt
  • 1 EL frische Kräuter fein gehackt, z. B. Petersilie
  • 1 EL Olivenöl
  • 1EL Zitronensaft
  • ¼ TL Natursalz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Avocado halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausnehmen.
  2. Die Avocado zusammen mit dem Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mit einer Gabel gut zerdrücken.
  3. Zwiebel, Gurkenwürfel und Kräuter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer nochmals abschmecken. Fertig!

Porridge (eine Portion)

  • 50 Gramm Haferflocken
  • 250 Milliliter Hafer- oder Mandelmilch (oder Pflanzenmilch deiner Wahl)
  • Prise Salz
  • Verfeinert wird der Porridge je nach Gusto mit Beeren, Nüssen, Dörrobst, Banane, Zimt, Kardamom usw. Bei Bedarf kannst du den Porridge mit einem Teelöffel Yaconsirup oder Honig süßen.

Zubereitung

Haferflocken, Pflanzenmilch und Salz in einen Topf geben und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Nach ungefähr fünf Minuten, wenn der Brei schön eingedickt ist, den Topf von der Platte nehmen und noch 10 Minuten zugedeckt stehen lassen.

Vormittags

  • Am Vormittag wird weiter Wasser und der Detox-Tee getrunken, allerdings mit größeren Mengen Flüssigkeit erst eine Stunde nach dem Essen beginnen… Direkt nach dem Frühstück maximal eine Flüssigkeitsmenge von 200 ml trinken und zwar in Form des Leber-Gallen-Tees, der wichtige Kräuter und Bitterstoffe enthält, die die Verdauung fördern und die Leber unterstützen. Außerdem wirken sie appetitzügelnd. Einen Teebeutel mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.
  • Wenn du Zeit hast, lege eine kleine Bewegungseinheit ein, egal ob es ein Spaziergang oder einfach ein paar Lockerungsübungen im Büro sind. Auch Treppensteigen bringt die Körpersäfte zum Fließen und fördert so den Abtransport der anfallenden Ausscheidungsprodukte über die Lymphe.

Zu Mittag

Wer im Büro bzw. auswärts essen muss, findet im Rezepte-Booklet auch Tipps für Rezepte zum Mitnehmen. Wenn du ein veganes Bio-Restaurant in der Nähe deines Arbeitsplatzes hast, kannst du natürlich auch dort dein Mittagessen einnehmen.

Beispiel für ein Mittagessen (für die 1. und 3. Woche)

Flammkuchen (eine große Portion; zu empfehlen, wenn man nur 2 Mahlzeiten am Tag zu sich nimmt)

Für den Teig

  • 100 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 50 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • ¼ TL Salz

Für den Belag

  • 2 Birnen
  • 100 g Blaue Trauben
  • 70 g Räuchertofu
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 40 g Kokos- oder Soja-Joghurt
  • 30 g Walnüsse
  • Frischer Thymian oder Rosmarin

Zubereitung

  1. Dinkelmehl, Wasser, Öl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit wenig Öl bestreichen und beiseitelegen. Backrohr auf 200° C Umluft einschalten.
  2. Trauben halbieren und entkernen. Birnen vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Den Räuchertofu in Scheiben schneiden. Zwiebel in sehr dünne Scheiben schneiden.
  3. Den Teig etwas bemehlen und sehr dünn ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  4. Nun den Teig mit dem Joghurt bestreichen, Birnenspalten, Räuchertofu und Trauben darauf verteilen. Ganz oben die Zwiebelräder verteilen. Nüsse noch nicht draufgeben.
  5. Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen 10 Minuten auf unterster Schiene backen, dann die Walnüsse darüberstreuen und 5-10 Minuten weiterbacken bis der Flammkuchen schön knusprig und leicht gebräunt ist.
  6. Flammkuchen aus dem Backrohr nehmen, Kräuter darüber streuen und direkt servieren.

Als Abschluss trinken wir wieder eine kleine Tasse des Leber-Gallen-Tees.

Wer die Zeit und Möglichkeit hat, macht zu Mittag einen Leberwickel und kann das mit einem Mittagsschlaf verbinden, der sehr regenerativ auf den Organismus wirkt. Wer zu Mittag keine Zeit hat, kann den Leberwickel auch sehr gut am Abend machen – gerne auch im Bett beim Einschlafen.

Nachmittags

  • Am Nachmittag trinken wir Wasser, infused water und Tee, gerne auch mit etwas Zitronensaft. Wer eine Tasse schwarzen Kaffee trinken möchte, darf das auch tun. Ich habe alles Wissenswerte über Kaffee in einem Artikel inkl. Video zusammengefasst.
  • Bewegung ist auch jetzt in dem Maße zu empfehlen, wie es dein Tagesablauf erlaubt.
  • Wenn es Probleme mit der Konzentration oder auch ein körperliches Energietief geben sollte, kannst du einen Teelöffel Honig oder ein kleines Glas Bio-Saft zu dir nehmen. Auch Ingwertee oder Grüner Tee mit einem Teelöffel Honig wirken belebend.

Am Abend

  • Das Abendessen sollte mindestens 3 bis 4 Stunden vor dem Zubettgehen beendet sein. Wieder direkt danach trinken wir eine Tasse des Leber-Gallentees. Während des Abends ist dann der Basentee zu empfehlen, der dazu beiträgt, die Übersäuerung sanft abzubauen. Etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen empfiehlt es sich, nicht mehr zu trinken, damit die volle Blase nicht die Nachtruhe stört. Ab der zweiten Woche nehmen wir direkt vor dem Zubettgehen die 3 Basenkapseln metacare® BASIC 3 ein.
  • Und ab der 3. Woche nehmen wir vor einer Mahlzeit, das kann das Abendessen sein, das Probiotikum OMNi-BiOTiC®6 ein. Wer möchte, kann es zusätzlich am Morgen einnehmen.
  • 2 Mal die Woche kannst du ein Basenbad oder Basenfußbad machen. Das fördert die Entsäuerung und Entgiftung über die Haut bzw. die Füße.

Beispiel für ein Abendessen (für die 1. und 3. Woche)

Kürbis-Buchweizen-Nockerl (4 Portionen; da diese Nockerln doch etwas Arbeit machen, würde ich gleich mehr davon machen und sie portionsweise einfrieren)

  • 500 g Butternuss-Kürbis, gekocht und durchgepresst (siehe Zubereitung)
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 10 frische Salbeiblätter
  • 30 g Kokosöl
  • Etwas Buchweizenmehl für die Verarbeitung und Salz für das Kochwasser

Zubereitung

  • Backrohr auf 180° C vorheizen. Kürbis entkernen und mit Schale in etwa 2-3 cm dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und etwa 25 Minuten backen.
  • Etwas ausdampfen lassen, Schale entfernen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Auskühlen lassen. Soll nun 500 g ergeben.
  • Mit Buchweizenmehl, Ei und Salz zu einem weichen Teig verkneten. Abdecken und 30 Minuten rasten lassen.
  • Auf der bemehlten Arbeitsfläche Teigrollen von 1-2 cm Durchmesser formen und davon 1,5 cm lange Nockerln abschneiden.
  • In einer Pfanne Kokosöl mit einer Prise Salz zerlassen und die Salbeiblätter darin etwas brutzeln lassen.
  • Die Nockerln in reichlich Salzwasser leicht köcheln lassen bis sie oben aufschwimmen. Dann mit einem Abschöpflöffel herausnehmen und in die Pfanne zum Kokosöl geben. Gut durchschwenken und mit den knusprigen Salbeiblättern und frisch gemahlenem Pfeffer anrichten.

Wir essen ca. zwischen 18 und 19.00 Uhr. Ab etwa 21.00 Uhr trinken wir noch ein bis zwei Tassen vom Basentee und direkt vor dem Schlafengehen nehmen wir ab der zweiten Woche die Mineralien-Kräuterkapseln für die verstärkte Entsäuerung ein.

Der Speiseplan der 2. Woche besteht wie schon erläutert aus basischen Lebensmitteln (siehe oben; konkrete Gerichte gibt es im Rezepte-Booklet).

Rezept-Beispiele für einen Basentag (für die 2. Woche)

Basisches Frühstück

Basenmüsli

  • 100 g Heidelbeeren (frisch oder TK)
  • ½ Banane
  • 2 getrocknete Feigen
  • 2 EL geriebene Mandeln
  • 2 TL geschälte Hanfsamen
  • 2 TL gemahlene Erdmandeln
  • 200 ml Mandelmilch

Zubereitung

Falls die Heidelbeeren gefroren sind, vorher auftauen. Banane und Feigen klein schneiden und alle Zutaten in einer Schüssel verrühren.

Basisches Mittagessen

Warmer Fisolensalat mit Tomaten und Rucola (Fisolen sind grüne Bohnen)

  • 200 g Fisolen, frisch oder tiefgekühlt
  • 100 g reife Kirschtomaten
  • 1 Handvoll Rucola
  • 1 kleine Zwiebel
  • Natursalz für das Kochwasser
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener bunter Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • 3 EL Apfelsaft

Zubereitung

  1. Die Fisolen in gesalzenem Wasser weichkochen, so dass sie noch Biss haben. Zwiebel in feine Ringe schneiden und die Kirschtomaten halbieren.
  2. Aus Olivenöl, Kräutersalz, Pfeffer, Zitronen- und Apfelsaft ein Dressing zubereiten.
  3. Die noch warmen Fisolen mit den übrigen Zutaten zu einem Salat abmachen.

Basisches Abendessen

Indisches Gemüse-Curry

  • 300 g Gemüse der Saison, z.B. 1 Kartoffel, 1 Karotte, 1 Pastinake und einige Röschen Brokkoli
  • 250 ml Wasser
  • 100 ml ungezuckerten Mango- oder Orangensaft
  • 1 EL braunes Mandelmus
  • 1 EL Rosinen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL süßes oder scharfes Currypulver
  • Natursalz

Zubereitung

  1. Klein gehackte Zwiebel im Kokosöl anschwitzen. Wenn sie glasig sind, auch den klein gehackten Knoblauch und das Currypulver noch kurz mitrösten.
  2. Mit Wasser aufgießen, salzen und das klein geschnittene Gemüse hineingeben. Alles etwa 15 Minuten kochen, bis die Kartoffelstücke weich sind.
  3. Nun den Saft, die Rosinen und das Mandelmus einrühren und noch einmal aufkochen lassen. Das Curry vom Herd nehmen und noch 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Einkaufsliste für die Kur

Online-Begleitung und Rezepte zur Kur

Wer sich von uns durch die Kur begleiten lassen möchte, hat wie gesagt die Möglichkeit zu einem tollen Preis unser Online-Programm zur Leberentgiftung und Darmreinigung zu buchen – und zwar mit einem Booklet mit 3 Rezepten für jeden Tag (63 Detox-Rezepte plus Anhang mit zusätzlichen 30 Rezepten und vielen Ernährungstipps).

Hier geht es zum Online-Programm zur Leberentgiftung und Darmreinigung (*)

Du kannst auch im Lanaprinzip-Forum vorbeischauen, um dich mit Matthias und mir sowie anderen Gesundheitsinteressierten auszutauschen und einfach in Kontakt zu sein.

Prinzipiell soll so eine Entgiftungskur ja auch nachhaltig unsere Gewohnheiten schulen. Unsere Erfahrung ist es, dass je öfter wir solche Entgiftungskuren gemacht haben, wir auch im Alltag immer weniger Lust auf gezuckerte und stark gesalzene Industrienahrung hatten. Man findet wieder zurück zu den wahren Bedürfnissen des Körpers. Was die seelischen Aspekte, also das Seelendetox angeht, dazu haben Matthias und ich im begleitenden Online-Programm einiges zu sagen. Denn das kann mindestens genauso wohltuend und wichtig sein, wie die Entgiftung des Körpers.

Ergänzende Links (im Video erwähnte Anleitungen)

Download: Leitfaden zur Darmsanierung

Für jene Menschen, die selbständig eine Darmsanierung durchführen wollen, habe ich einen Leitfaden zusammengestellt, in dem ich beschreibe, wie Sie die problematischen Beschwerden loswerden können. Sie finden darin auch Tipps, wie Sie in weiterer Folge, Ihren Darm gesund halten und die Darmflora pflegen können.

Hier geht es zum beliebten Download "Leitfaden zur Darmsanierung"

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Auf unserer Seite schreiben ExpertInnen aus medizinischen und wissenschaftlichen Fachgebieten. Wir achten auf renommierte Quellen und publizieren Inhalte, die auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind.

Quellenangaben

  1. Racanelli V, Rehermann B. The liver as an immunological organ. Hepatology. 2006 Feb;43(2 Suppl 1):S54-62.
  2. Swain MG. Fatigue in liver disease: Pathophysiology and clinical management. Can J Gastroenterol. 2006 Mar; 20(3): 181–188.
  3. Fuhrmeister J, et al. Fasting-induced liver GADD45β restrains hepatic fatty acid uptake and improves metabolic health. EMBO Mol Med. 2016 Jun 1;8(6):654-69.
  4. Bernstein DE. Nonalcoholic Fatty Liver Disease: An Expanding Health Care Epidemic. Clin Liver Dis. 2018 Feb;22(1):xiii-xiv.
  5. Koch M et al. Dietary patterns and fatty liver disease. Curr Opin Lipidol. 2015 Feb;26(1):35-41.
  6. Jensen T. et al. Fructose and sugar: A major mediator of non-alcoholic fatty liver disease. J Hepatol. 2018 May;68(5):1063-1075.
  7. Drinda S, et al. Effects of Periodic Fasting on Fatty Liver Index-A Prospective Observational Study. Nutrients. 2019 Oct 30;11(11):2601.
  8. Tomasello G. et al. Nutrition, oxidative stress and intestinal dysbiosis: Influence of diet on gut microbiota in inflammatory bowel diseases. Biomed Pap Med Fac Univ Palacky Olomouc Czech Repub. 2016 Dec;160(4):461-466.
  9. Ke PY. Diverse Functions of Autophagy in Liver Physiology and Liver Diseases. Int J Mol Sci. 2019 Jan 13;20(2):300.
  10. Ueno T, Komatsu M. Autophagy in the liver: functions in health and disease. Nat Rev Gastroenterol Hepatol. 2017 Mar;14(3):170-184.
  11. Ben Salem M, et al. Pharmacological Studies of Artichoke Leaf Extract and Their Health Benefits. Plant Foods Hum Nutr. 2015 Dec;70(4):441-53.
  12. Farzaei MH, et al. Curcumin in Liver Diseases: A Systematic Review of the Cellular Mechanisms of Oxidative Stress and Clinical Perspective. Nutrients 2018 Jul 1;10(7):855.
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Bildquellen

  • Kottas VegiSue: Kottas Pharma Gmbh
  • AllergoSan Kräuterextrakt: Institut AllergoSan
  • Anleitung Leberentgiftung und Darmreinigung: marilyn barbone | Shutterstock.com
Mag. Sandra M. Exl

Mag. Sandra Exl hat ein abgeschlossenes Studium der Biologie und ist zertifizierte Fastenbegleiterin. Sie arbeitet als Redakteurin im Team von Lanaprinzip Publishing e.U. und schreibt über die Themen Heilfasten, Ernährung und gesunde Rezepte. Mit über 20 Jahren Fastenerfahrung und vielen beliebten YouTube-Videos über das Heilfasten ist sie im deutschsprachigen Raum eine der bekanntesten Fastenexpertinnen.