Symbolbild mit Tipps zum Fasten und Gesundbleiben

Tipps zum Fasten und Gesundbleiben

In Darmgesundheit & Abnehmen, Durchführung einer Fastenkur, Fasten & Gesundheit by Sandra M. Exl7 Comments

Hier lesen Sie meine Erfahrungen und Tipps zum Fasten sowie persönliche Produktempfehlungen zum Thema Gesundheit.

Wenn man Fasten-Neuling ist, kann das Einkaufen aller Fastenutensilien manchmal recht kompliziert werden, da die Produktpalette der Fastenunterstützer schier endlos ist und es mittlerweile unzählige verschiedene Anbieter gibt. Ich persönlich habe mich tatsächlich durch etliche Varianten von Abführmittel & Co probiert und bin schlussendlich bei ein paar Lieblingsprodukten angelangt. Ich möchte hier mit Ihnen meine Erfahrungen mit den Produkten rund um eine Fastenkur teilen. Auch, was ich persönlich sonst noch zur Unterstützung meiner Gesundheit entdeckt habe, berichte ich auf dieser Seite.

Flohsamenschalen

Was meine Verdauung betrifft, war ich immer eher auf der trägen Seite, bis mir jemand Flohsamenschalen empfohlen hat. Ich nehme jeden Tag morgens einen Esslöffel mit mindestens einem halben Liter warmen Wasser ein. Es ist sehr wichtig, so viel dazu zu trinken, da die Flohsamenschalen eine sehr stark quellende Wirkung haben und bei zu wenig Flüssigkeit, dies zu Verstopfung führen kann. Bei Durchfall ist diese Wirkung natürlich von Vorteil, weshalb Flohsamenschalen dafür auch empfohlen werden. Da Flohsamenschalen im Magen so stark aufquellen, können sie auch ca. eine halbe Stunde vor dem Essen eingenommen, dazu führen, dass man weniger isst, da der Magen ja schon angefüllt ist. Die Darmentleerung beim Fasten kann bei Menschen mit sehr empfindlichem Darm durch die richtige Dosierung von Flohsamenschalen kombiniert mit Einläufen ohne weiteres durchgeführt werden. Bei mir selbst dauert dies dann eben bis zu drei Tage, bis eine befriedigende Darmentleerung stattgefunden hat. Die Flohsamenschalen, die ich verwende, sind in Bio-Qualität und entweder von dem Hersteller Govinda (auch im Reformhaus erhältlich) oder die günstigere Variante über´s Internet von Goldener Zweig.

Johannisbrotkernmehl

Johannisbrotkernmehl hat den gleichen Wirkungsmechanismus wie Flohsamenschalen. Die Schleim- und Ballaststoffe quellen im Verdauungstrakt stark auf und regen so auf natürliche Weise die Peristaltik des Darms stark an. Ein sehr gutes Produkt in Bio-Qualität ist dieses: Werz Johannisbrotkernmehl glutenfrei, 1er Pack (1 x 100 g Dose) - Bio

Aus den Schalen der Früchte des Johannisbrotbaumes wird Carob hergestellt. Es ist ein guter Kakaoersatz. Carobpulver enthält viel weniger Fett als Kakao, liefert Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und ist koffeinfrei. Ich persönlich wechsle gerne mal ab. Das sind die Produkte, die ich selbst gerne verwende:

Glaubersalz

Zu Beginn meiner „Fastenkarriere“ kannte ich für die Darmentleerung keine Alternativen zum damals gängigen Glaubersalz. Ich erinnere mich an meine erste Fastenkur, bei der ich sowohl für die Erstentleerung als auch während der kompletten Fastenkur hindurch statt den täglichen Einläufen jeden 2. Tag Glaubersalz eingenommen habe. Das war für mich alles andere als ideal. Ich hatte das Gefühl, dass mein Bauch nie zur Ruhe kam und sich irgendwie immer heiß und krampfig anfühlte. Zum Glück entdeckte ich dann durch meine spätere Fastenbegleiterin den Irrigator, mit dem ich meinem Darm nach der einmaligen Erstentleerung durch ein Abführmittel (in den ersten Jahren war dies noch immer Glaubersalz) den täglichen wohltuenden Einlauf gönnte. Später ließ ich das Glaubersalz dann völlig weg. Nun muss ich aber noch ein paar positive Worte für das Glaubersalz sprechen, da ich im Gespräch mit anderen Fastenden mittlerweile weiß, dass es von vielen gut vertragen wird, und sie das Gefühl der raschen und gründlichen Darmentleerung zu Beginn des Fastens sehr schätzen und nicht missen wollen. Sie berichten auch, dass durch diese massive Intervention das Hungergefühl total verfliegt. Das heißt also, Sie können es nur selbst ausprobieren, ob Sie zu den Glaubersalzliebhabern gehören oder es zu heftig empfinden. Sie bekommen Glaubersalz (Natriumsulfat) in jeder Apotheke – ich habe hier keine Herstellerpräferenzen.

Bittersalz

Mit dem Bittersalz waren meine Erfahrungen dieselben, wie mit dem Glaubersalz. Es gibt allerdings Menschen, die Glaubersalz nicht mögen, allerdings mit Bittersalz sehr gut zurechtkommen. Auch hier ist die Entleerung sehr schnell und massiv. Über die Wirkungsweisen und Unterschiede zum Glaubersalz lesen Sie hier. Auch beim Bittersalz (Magnesiumsulfat) kann ich keinen Hersteller besonders empfehlen, da Apothekenqualität in jedem Fall in Ordnung ist.

Passagensalz

Diese Variante des Bittersalzes enthält etliche Hilfsstoffe zur Geschmacksverbesserung und leichteren Einnahme. Es schmeckt tatsächlich besser und wirkt auch milder, da es nur zu ca. 30 % aus Magnesiumsulfat besteht. Mir persönlich sind die Aromen, Süßungs- und Säurungsmittel generell nicht sonderlich sympathisch, weshalb ich persönlich darauf verzichte. Ich hatte Passagensalz einmal ausprobiert und die Wirkung war auf jeden Fall milder und angenehmer als mit reinem Bittersalz. Es ist auch in der Apotheke erhältlich.

Rizinusöl

Auf Rizinusöl stieß ich, als ich nach Alternativen zum Glaubersalz suchte. Ich nahm es einige Male als Mittel zur Erstentleerung und war höchst zufrieden, da es zu einer schnellen und effektiven Entleerung führte, die bei mir krampflos und unproblematisch von Statten ging. Leider kam es nach etwa 3 bis 4 Fastenkuren mit Rizinusöl zu dem Effekt, dass ich das dicke Öl nicht mehr schlucken konnte – auch nicht in Mischungen. Mir wurde unglaublich übel und auch wenn ich jetzt nur daran denke, löst es bei mir einen Würgereiz aus. Somit musste ich dieses tolle Abführmittel für mich leider an den Nagel hängen. Es gibt Rizinusöl auch in Kapselform Sanct Bernhard Abführkapsel SN mit nativem Rizinusöl 120 Kapseln, durch die Zusatzstoffe Milchfett und Gelatine ist es jedoch nicht für Veganer bzw. Vegetarier geeignet. Bei Rizinusöl ist auf gute Qualität zu achten, kaltgepresst und Bio sind hier die Kriterien.

Pflaumensaft

Pflaumensaft schmeckt sehr lecker und auf nüchternen Magen über den Vormittag verteilt getrunken, beschleunigt er bei mir die Darmpassage wunderbar. Kombiniert mit Flohsamenschalen und Einläufen, beginne ich so oft meine Fastenkuren. Hier ist darauf zu achten, dass der Saft 95-100 % Fruchtanteil hat. Viele Hersteller, auch Bio, verdünnen zu stark. Ich mag zwei Hersteller. Mein Favorit ist von Beutelsbacher: Beutelsbacher Bio Pflaume Bio Direktsaft (1 x 700 ml), der allerdings nicht nach Österreich geschickt wird. Zum Glück führen ihn aber viele Bio-Läden bei uns. Der zweite ist von Rabenhorst:  Rabenhorst Pflaumi, 6er Pack (6 x 700 ml)

Abführtee Dr. Kottas

Dieser Tee ist ein Gemisch aus Faulbaumrinde und Sennes und ist mein absoluter Liebling unter den richtigen Abführmitteln. Man hat das Gefühl des effektiven Durchputzens aber dennoch auf eine mildere Art als z. B. beim Glaubersalz. Es ist hier auch eine längere Inkubationszeit zu erwarten. Also beim Einnehmen am Morgen darf man sich an diesem Tag nichts vornehmen, was weit von einer Toilette entfernt ist. Meist tritt irgendwann am Nachmittag die Wirkung ein. Es ist deshalb anzuraten, den Tee am Abend zu trinken, um am Morgen darauf die Wirkung zu haben. Der Tee ist in Österreich in den meisten Apotheken erhältlich. Über das Internet konnte ich ihn bislang nicht bestellen. Allerding hat Sidroga ein vergleichbares Produkt und ist hier erhältlich:

Irrigator

Irrigator für DarmentleerungOhne die reinigenden Einläufe ist das Fasten nicht zu empfehlen. Es ist essentiell, den Darm während der Fastentage von den anfallenden Ausscheidungsprodukten zu befreien. Wer schon mal gefastet hat, weiß, dass selbst am Ende der Fastenkur durch den Einlauf kleine Kotreste aus dem Darm gespült werden. Ich selbst besitze einen Reiseirrigator, da man diesen sehr klein zusammenfalten kann und dies gerade beim Fastenwandern wichtig ist. Auch abgesehen vom Fasten kann ein Einlauf oft sehr positiv wirken, beispielsweise bei Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder wenn man sich insgesamt angeschlagen fühlt. Auf Urlaubsreisen ist er immer mit im Gepäck.

Fastentee

Während der gesamten Fastenzeit trinke ich sehr viel Tee und achte dabei auf Bio-Qualität und Geschmack. Hier ist Sonnentor für mich einfach unschlagbar. Die folgenden Sorten sind meine Fastenfavoriten:

Fastensuppe Hildegard

Bei der Fastensuppe Hildegard handelt es sich um ein veganes und hefefreies Suppenpulver, dass ich manchmal während des Fastens zum Aufpeppen meiner Gemüsebrühe verwende bzw. sie ganz damit ersetze, wenn ich keine Lust habe, zu kochen. Weil sie so gut schmeckt, verwende ich sie auch abseits vom Fasten sehr oft in der Küche. Ich kaufe die Suppe im Bioladen oder hier:

Basenbad und Trockenbürstenmassage

Vor allem beim Fasten ist es wichtig, den Körper, wo immer man kann, beim Entgiften zu unterstützen. Basisch-mineralische Voll- oder Fußbäder unterstützen die Haut in ihrer Entgiftungsfunktion und stellen zusätzlich noch eine sehr effektive kosmetische Maßnahme dar. Nach einem Basenvollbad fühlt sich die Haut unglaublich weich und zart an, vor allem, wenn man zuvor mit einer Trockenbürstenmassage die Durchblutung angekurbelt hat. Durch das Bürsten wird außerdem das Lymphsystem aktiviert, wodurch die Schadstoffe noch schneller abtransportiert werden können. Ich schätze diese Kombination auch abseits des Fastens sehr und gönne meiner Haut diese Wellnesskur regelmäßig. Sie strafft das Bindegewebe und vermindert dadurch Cellulite, was ja ein höchst angenehmer Nebeneffekt ist. Beim Bürsten ist zu beachten, dass Sie von Füßen und Händen weg immer zur Körpermitte hin bürsten, wobei an Oberschenkeln und Po sowie am Rumpf in Kreisen massiert werden kann. Das Basenbad ist schnell erklärt: Man kauft sich ein qualitativ hochwertiges Badesalz und gibt wie auf der Verpackung beschrieben eine bestimmte Menge davon ins Badewasser. Ich bleibe dann mindestens 45 Minuten im Wasser, wobei ich die Temperatur immer sehr warm halte, indem ich von Zeit zu Zeit heißes Wasser nachlaufen lasse. Ich mag es auch, meine Haut während des Badens mit einem Waschlappen leicht zu massieren. Danach dusche ich mich nur kurz ab und verzichte auf Cremes, da die Haut ohnehin so weich ist. Vor und nach dem Bad sollte man viel Wasser trinken, was den Vorgang der Entschlackung unterstützt.

Das Badesalz, welches ich seit vielen Jahren am liebsten verwende, ist in den meisten Reformhäusern oder auch über´s Internet erhältlich:

Für die Trockenmassage verwende ich gerne meinen Peelinghandschuh, aber auch die Bürste:

Omnilact (Probiotikum) und Regulatpro Bio

Dieses Probiotikum hat eine hervorragende Zusammensetzung von Darmbakterien, welche in Studien immer in Zusammenhang mit Abnehmen positiv erwähnt werden. Die Darmflora von schlanken Menschen ist laut etlichen Studien anders zusammengesetzt, als die von übergewichtigen Menschen. Man hat nachgewiesen, dass eine Veränderung der Darmflora in Richtung der Zusammensetzung, wie sie bei schlanken Menschen ist, zu einer Gewichtsreduktion führen kann. Nachdem ich viele Bücher zu dem Thema Darmflora gelesen hatte, probierte ich an mir selbst zwei Produkte aus, die ich nach reiflicher Recherche ausgewählt hatte. Da ich mein Leben lang schlank war, aber einen empfindlichen Darm hatte, vermutlich von den vielen Antibiotika in meiner Kindheit und Jugendzeit, war meine Motivation nicht das Abnehmen sondern die Stärkung meiner Darmflora allgemein. Zuerst probierte ich ein Pulver, das sehr gute Kritiken bezüglich Wirkungsweise hat, nur leider für mich zu umständlich in der Einnahme war. Man muss dieses Pulver morgens 15 Minuten vor Einnahme anrühren und nach dieser Einwirkzeit auf nüchternen Magen trinken. Danach 30 Minuten warten, bis man etwas anderes trinkt oder isst. Ich hatte in der Früh meistens nicht die Muse, dies so zu handhaben und hielt entweder die Zeiten nicht ein oder nahm es nur sporadisch. Daher wahrscheinlich auch keine Besserung meines empfindlichen Darms. Ich suchte also weiter und fand Omnilact, welches die richtige Keimzahl (5 Mrd. pro Kapsel) und Zusammensetzung hatte und obendrein in Kapselform einfach einmal am Tag zum Essen einzunehmen ist. Perfekt für mich! Nach etwa 3 Wochen fühlte sich mein Darm tatsächlich viel ruhiger an – flacherer Bauch und keine Blähungen mehr bei kleinen kulinarischen „Ausrutschern“. Dieses Produkt tut mir gut und daher habe ich es in meinen Alltag eingebaut. Ich bestelle es meistens im 3-er Pack im Internet (bei weitem die günstigste Variante). Damit kommen wir zu zweit ein ganzes Jahr aus. Mein Mann und ich machen 2 Mal jährlich eine 8 wöchige Kur. (Stand Juni 2015)

Auch interessant:  Anleitung zur Durchführung einer Fastenkur - Phasen des Heilfastens

Vor Kurzem bin ich durch einen befreundeten Naturheilkundler auf ein weiteres Produkt gestoßen, welches all die wichtigen Bakterienstämme in einer noch höheren Konzentration beinhaltet (12 Mrd. pro Kapsel) und ebenso frei ist von Zusätzen wie Gelatine, Gluten, Lactose, Fructose und Farbstoffen. Ich habe es bereits einen Monat ausprobiert und bin schwerst begeistert. Dies scheint auch bei anderen Menschen der Fall zu sein, denn dieses Produkt hat sehr gute Bewertungen. (Stand Oktober 2016)

Aktuelle Ergänzung: Ich bin vor 3 Monaten auf ein probiotisches Produkt gestoßen, das ich gerade am allerliebsten nehme. Es ist ein ganz speziell fermentiertes Bio-Konzentrat namens Regulatpro Bio, welches mir persönlich auf so vielen Ebenen geholfen hat. Wenn Sie meine Erfahrungen damit interessieren: hier habe ich einen ausführlichen Bericht inkl. Video dazu gemacht. (Stand Juli 2017)

Inulin

Inulin gehört zu der Gruppe der Präbiotika, also dem Futter für die „guten“ Bakterien. Um die zugeführten Bakterien im Darm auf Dauer anzusiedeln, muss man darauf achten, dass sie genug Nahrung haben. Sie müssen also auf ballaststoffreiche Ernährung achten, v. a. Inulin ist ein Ballaststoff, der als Leibspeise der erwünschten Mikroben gilt. Ich selbst esse viele inulinhaltige Nahrungsmittel und zusätzlich nehmen ich Inulin in konzentrierter Form als Zichorien Kaffee zu mir. Er schmeckt gut und ist vor allem abends eine willkommene koffeinfreie Abwechslung zum echten Kaffee. Ich bin davon überzeugt, dass diese Art der einfachen und minimalen Ernährungsumstellung maßgeblich an meinem jetzigen guten Darmzustand beteiligt ist. Nur passen Sie bitte auf, dass Sie gerade zu Beginn mengenmäßig nicht übertreiben. Auch ich habe es am Anfang zu gut gemeint und gleich mal am ersten Tag 2 große Tassen des schwarzen Gebräus mit etwas Soja-Reis-Milch genossen. Es hat so gut geschmeckt und im Bewusstsein, damit auch etwas Gutes für meine Gesundheit zu tun, habe ich es übertrieben. Die Folge: massive Blähungen. Gut, ich habe daraus gelernt und nachfolgend nur noch ein Viertel der Menge zu mir genommen. Über die Zeit konnte ich die Menge beschwerdefrei erhöhen. Trotzdem belasse ich es auch heute bei einer Tasse am Tag – man muss seine Mikroben ja nicht überfordern. Wenn Ihnen der Zichorien Kaffee nicht schmecken sollte, können Sie Inulinpulver pur kaufen und es z. B. ins Joghurt rühren oder zum Mehl beim Kuchenbacken geben – sparsam versteht sich;-)

Oligofructose in Yaconsirup

Eine weitere Lieblingsspeise der „guten“ Darmbakterien ist Oligofructose. In großer Menge enthalten in Yaconsirup. Es gibt eine Studie, bei der die Teilnehmer nach 12 wöchiger Einnahme des Sirups, bei gleichbleibender Kalorienzufuhr, deutlich an Gewicht verloren haben. Die schlankmachenden Bakterien haben sich in dieser Zeit offensichtlich so vermehren können, dass es zu diesem Effekt kam. Ich selbst nehme Yaconsirup sehr gerne zum Süßen von Müsli oder Smoothies, gehe damit aber auch sehr sparsam um – maximal einen Teelöffel auf einmal, was aber dreimal am Tag der Fall sein kann. In Österreich habe ich Yaconsirup noch in keinem Geschäft gesehen, daher beziehe ich ihn immer über das Internet. Hierzu drei Produkte, die ich empfehlen kann:

Leinöl

Leinöl nehme ich seit vielen Jahren zu mir. Auf Salaten, Reis, Kartoffeln, Gemüse, süßem Haferbrei, in Smoothies und Gesichtsmasken – Leinöl ist einer meiner treuesten Begleiter. Seitdem ich es nehme, ist meine Haut viel besser geworden und auch das PMS, von dem ich sehr betroffen war, ist deutlich besser geworden. Leinöl ist neben Hanf-, Walnuss- und Leindotteröl eines der wenigen planzlichen Öle, bei dem das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ideal für uns Menschen ist. Die meisten Menschen haben einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren in ihrer Ernährung, da diese Fettsäuren in unserer zivilisierten Kost tatsächlich nicht allzu großzügig vorkommen. Sie gehören zu den essentiellen Fettsäuren, das heißt, sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Viele wissenschaftliche Studien bestätigen: Omega-3-Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure, können Entzündungen hemmen, die Blutgerinnung fördern und die Blutgefäße erweitern. Sie regulieren Blutdruck und Blutfette und wirken damit vorbeugend gegen Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Wenn Sie sich informieren möchten, was diese Fettsäuren noch so alles können, empfehle ich Ihnen dieses interessante Buch, das meiner Meinung nach jeder, der sich für Gesundheit interessiert, gelesen haben sollte: Leinöl macht glücklich: Das blaue Ernährungswunder

Ich persönlich kaufe mein Leinöl fast immer bei uns am Bauernmarkt bzw. von der steirischen Ölmühle Fandler. Die haben einfach den besten Geschmack und die Qualität ist unübertrefflich. Von denen, die sonst noch im Bioladen erhältlich sind, halte ich die folgenden Produkte auch für sehr gut.

Birkenzucker

Diesen Zuckerersatz finde ich einfach genial. Ich ersetze bereits einige Jahre den Haushaltszucker (Saccharose: Rüben- und Rohrzucker) zu einem großen Teil durch diesen in Finnland aus Baumrinde gewonnenen Zucker (chemisch: Xylit), der als Kristallzucker oder Staubzucker ganz gleich zu verwenden ist wie der Haushaltszucker und geschmacklich kaum von diesem zu unterscheiden ist – außer, dass er pur genossen irgendwie kühl schmeckt. Birkenzucker hat 40 % weniger Kalorien als Haushaltszucker, ist für Diabetiker geeignet und wirkt karieshemmend. Wenn Sie Literatur zu diesem tollen Stoff suchen, empfehle ich Ihnen die folgenden Werke:

Ich persönlich bin bei der Suche nach dem richtigen Produkt auf folgendes gestoßen: Es gibt sehr große Preisunterschiede zwischen den Anbietern und zwar deshalb, weil Xylit auch aus Mais hergestellt werden kann und dies offensichtlich günstiger ist, als die Herstellung aus Baumrinde. Mir selbst ist echter finnischer Birkenzucker am liebsten und deshalb bestelle ich gerne diese Produkte:

Regelmäßige Smoothie-Tage

Ich mache zwischendurch immerwieder mal einen Entlastungstag in Form eines Smoothie-Tags. An diesem Tag ist die Kalorienmenge reduziert und ich fülle meine Vitalstoff-Tanks auf. Das sieht so aus, dass ich mir am Morgen etwa einen halben Liter eines Smoothies, auf den ich gerade Lust habe, zubereite und ihn dann zu meinen gewohnten Essenszeiten zu mir nehme. Dazwischen trinke ich Kräutertees oder Wasser. Den Körper auf diese Weise vielleicht einmal die Woche zu entlasten und zu reinigen, macht richtig Spaß, weil´s einfach gut schmeckt und man sich so richtig leicht fühlt dabei. Der Smoothie-Tag ist auch in der Arbeit ohne Probleme durchzuführen. Smoothie einfach in Gläser mit Verschluss abfüllen und mitnehmen. Er hält sich ohne weiteres einen Tag lang. Gut wäre natürlich, ihn kühl zu stellen. Ich habe eine Smoothie-Playlist mit Videos, wo ich meine liebsten Smoothies zubereite. Viel Freude damit!

Leitfaden zur Darmsanierung

Für jene Menschen, die selbständig eine Darmsanierung durchführen wollen, habe ich einen Leitfaden zusammengestellt, in dem ich beschreibe, wie Sie die problematischen Beschwerden loswerden können. Sie finden darin auch Tipps, wie Sie in weiterer Folge, Ihren Darm gesund halten und die Darmflora pflegen können. Die Abonnenten des Heilfasten-Portals (das Abo ist kostenlos) können diesen Leitfaden gratis herunterladen. Hier können Sie sich eintragen, wenn Sie über neue Artikel am Heilfasten-Portal informiert werden wollen, inklusive Gratisdownload des Leitfadens zur Darmsanierung.

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Sandra M. Exl

Gründerin bei Two Wings
Sandra M. Exl ("Lana") ist freie Journalistin, Biologin und Fastenbegleiterin. Sie schreibt über die Vorzüge des Heilfastens, Gesundheitsthemen und besucht gerne interessante Menschen und Orte. Außerdem bloggt Sandra auf https://lanalifestyle.com über vegetarische & weizenfreie Rezepte und ihr Leben.

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