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Probiotika – Mit den richtigen Darmbakterien abnehmen

von Mag. Sandra M. Exl

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Hier erfahren Sie, welche Bakteriengattungen beim Abnehmen helfen können und wo sie enthalten sind.

Mit welchen Darmbakterien kann man abnehmen?

Bei probiotischen Mikroorganismen handelt es sich vorwiegend um die Bakteriengattungen Lactobazillen, Bacteroides, Bifidobakterien und Akkermansia – allesamt Bestandteil einer intakten Darmflora. Vor allem bei diesen vier Gattungen haben zahlreiche Studien auch einen Zusammenhang mit einer schlanken Figur festgestellt. Es wurde beispielsweise in einer klinischen Studie nachgewiesen, dass die 12-wöchige tägliche Einnahme von Lactobacillus gasseri das Körperfett der Teilnehmer reduziert, ohne dass diese ihre sonstigen Lebensgewohnheiten änderten. Außerdem hat dieses Bakterium eine äußerst positive Wirkung bei der Behandlung von Typ-2- Diabetes. Wenn Sie gut versorgt sind mit Bacteroides-Bakterien, kann sich die Kalorienausscheidung um fast 10% erhöhen.

Verabreicht man beispielsweise keimfreien Mäusen eine Darmfloramischung, die nur wenige Bacteroides enthält, setzen sie bei gleichem Futter deutlich mehr Fett an, als wenn man ihnen eine Bacteroides-reiche Flora einsetzt. Auch Bifidobakterien kommen bei schlanken Menschen in großer Zahl vor, während sie bei Übergewichtigen fast nicht zu finden sind. Weiters ist ein Bakterium namens Akkermansia muciniphila, das bei schlanken Menschen bis zu 5% der Darmflora ausmacht, im Darm von Dicken so gut wie gar nicht zu finden.

Wissenschaftler meinen, dieses Bakterium könnte eine große Hilfe bei der Bekämpfung von Adipositas und Typ 2-Diabetes sein. Die Vermehrung von Akkermansia muciniphila im Darm von dicken Mäusen befreite die Tiere nicht nur vom Übergewicht, es kam auch zu einer deutlichen Verbesserung der Stoffwechselstörungen, die zu Typ 2-Diabetes führen. Weiter unten finden Sie zwei Videos, in denen ich genau erläutere, wie man eine intakte Darmflora aufbauen und pflegen kann.

Wo sind Probiotika enthalten?

Fermentierte Lebensmittel, gesäuerte Milchprodukte wie Buttermilch, nicht hitzebehandelter Joghurt, Kefir, Miso oder frisches rohes Sauerkraut liefern Probiotika in größerer Menge. Es gibt sie auch hochkonzentriert in Pulver- oder Kapselform, was eine sehr gute Ergänzung sein kann, vor allem nach einer Antibiotikakur. Sehr gute Kombinationen aus hochdosierten, lebenden Mikroorganismen und einer hohen Magensäureresistenz liefern die Produkte Darmflora plus select* und Flora-20 Kulturenkomplex* (günstiger pro Kapsel aber gleich wirksam), mit denen ich persönlich sehr gute Erfahrungen habe. Hier zur genaueren Ansicht:

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Unterschied zwischen Probiotika und Präbiotika

Das Aufnehmen der “guten” Bakterien alleine genügt allerdings nicht. Man muss auch die idealen Bedingungen im Darm schaffen, dass eine Ansiedelung der aufgenommenen Mikroorganismen grundsätzlich möglich ist. So ist es sehr hilfreich, wenn man dafür sorgt, dass die Lieblingsnahrung unserer erwünschten Gäste, die sogenannten Präbiotika, ausreichend vorhanden ist. Probiotika sind also die gesundheitsfördernden Darmbakterien und Präbiotika ihre Nahrung. Beides muss im Darm vorhanden sein, damit eine intakte Darmflora gedeihen kann.

Mein allerliebstes präbiotisches Mittel ist ein ganz speziell fermentiertes Bio-Konzentrat namens Rechtsregulat Bio (in Österreich Regulatpro Bio), welches mir auf so vielen Ebenen geholfen hat. Wenn Sie meine Erfahrungen damit interessieren: hier habe ich einen ausführlichen Bericht inkl. Video zum Rechtregulat Bio gemacht.

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Literaturempfehlung  zum Thema Probiotika und Abnehmen mit Darmbakterien

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Quellenangaben

  • Effects of Probiotics, Prebiotics, and Synbiotics on Human Health. Markowiak P, Śliżewska K. Nutrients. 2017
  • Lee BJ, Bak YT. “Irritable bowel syndrome, gut microbiota and probiotics.”J Neurogastroenterol Motil. 2011
  • Marco ML, Heeney D et al, Health benefits of fermented foods: microbiota and beyond, Curr Opin Biotechnol, 2017
  • Dirk Haller: Ernährung und Mikrobiom, ZIEL – Research Center for Nutrition and Food Sciences Biofunctionality Unit, Technische Universität München, Vortragsreihe Winter 2014-15, Universität Hamburg
  • Multispezies-Probiotikum schützt Darmflora. Red et al. MMW Fortschr Med. (2017)
  • H. Köppen: Darmflora & Mikrobiom. In: Website Praxiszentrum-Leipzig. (praxiszentrum-leipzig.de)
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Bildquellen

  • Probiotika: Jjustas | Shutterstock.com