Fasten und Lebenserwartung

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Ist unsere Lebensspanne genetisch festgelegt oder bestimmen unsere Lebensgewohnheiten unsere Lebensdauer?

Allgemeine Informationen zum Alterungsprozess

Diese Frage beantwortet die Wissenschaft momentan so: zu etwa 25% sind Alterungsprozesse und Lebensspanne genetisch determiniert und zu etwa 75% bestimmt unsere Lebensweise, wie wir altern und wie lange wir leben. Das heißt also, zu einem sehr großen Teil, sind wir selbst dafür verantwortlich, wie unser Älterwerden aussieht. Für manche ist dies eine gute Nachricht, sie begreifen dies als große Chance. Andere wiederum werden es als Zumutung empfinden, dass sie im Falle von Krankheit Mitverantwortung für ihren Gesundheitszustand tragen sollen. Auf jeden Fall können wir nicht die Augen davor verschließen, dass unsere Lebensgewohnheiten sowohl unseren Körper als auch unser Leben formen.

Welche Einflüsse machen unser Leben gesund und lang?

Es gibt sie tatsächlich, wissenschaftlich abgesegnete Faktoren, die durch zahlreiche Studien belegt, die Lebensspanne verlängern können. Hier scheinen sich Altersforscher einig zu sein: Fasten und Kalorienreduktion im Allgemeinen verlängert das Leben – in allen Organismen, überall auf der Welt. Besonders wirkungsvoll scheint auch der Abstand zwischen den Mahlzeiten zu sein, was mit der Schilderung des folgenden Experiments hier verdeutlicht werden soll:

Schlank und vital vs. fett und träge

Forscher untersuchten zwei Gruppen von Mäusen, die unter den gleichen Bedingungen gehalten wurden und auch die exakt gleiche Futtermenge bekamen. Es gab nur einen Unterschied: Gruppe 1 wurde ständig in regelmäßigen kurzen Abständen gefüttert. Gruppe 2 bekam dieselbe Futtermenge innerhalb von wenigen Stunden verabreicht und musste dann den restlichen Tag fasten. Ergebnis: Gruppe 1 wies durchgehend dicke, träge Mäuse auf, die verfrüht an einer Fettleber starben. Gruppe 2 bestand durchwegs aus schlanken, vitalen Mäusen, die eine lange Lebensspanne hatten. Experimente dieser Art wurden mit unterschiedlichen Organismen viele Male wiederholt und kamen immer zum selben Ergebnis. Was passiert da? Man hat herausgefunden, dass das Fasten bzw. Intervallfasten zu einem Prozess der zellulären Selbstreinigung führt, der sogenannten Autophagie.

Eine Maus

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Bildquellen

  • Maus: Kuttelvaserova Stuchelova | Shutterstock.com
  • Fasten und Lebenserwartung: tmcphotos | Shutterstock.com

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